Ein medizinisches Informationsangebot der privatärztlichen Adipositaspraxis Josefin Kirsch in Königstein im Taunus bei Frankfurt

Abnehmspritze und Abnehmtablette – ärztlich begleitet abnehmen bei Frankfurt

Abnehmspritzen und verschreibungspflichtige Abnehmtabletten können Menschen mit Übergewicht oder Adipositas bei der Gewichtsreduktion unterstützen. Sie sind jedoch nicht für jede Person geeignet und ersetzen keine langfristige Veränderung von Ernährung und Lebensstil.

Vor einer medikamentösen Behandlung sollte deshalb sorgfältig geprüft werden, ob eine medizinische Indikation besteht, welches Medikament zur persönlichen gesundheitlichen Situation passt und welche Begleitung erforderlich ist.

Privatärztliche Behandlung für Privatversicherte und Selbstzahlende. Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht möglich.

Neutraler Injektionspen für eine Abnehmspritze auf einem Tisch in ruhiger Wohnatmosphäre

Auf dieser Seite erfahren Sie

  • wie Abnehmspritzen wirken können
  • welche Medikamente in Tablettenform infrage kommen können
  • für wen eine medikamentöse Gewichtsreduktion geeignet sein kann
  • warum ärztliche Kontrollen und Ernährungsberatung wichtig sind
  • welche Nebenwirkungen auftreten können
  • welche Kosten selbst getragen werden müssen
  • wo Sie sich im Raum Frankfurt ärztlich beraten lassen können
Ärztliches Beratungsgespräch zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas

Warum ist Abnehmen oft so schwierig?

Das Körpergewicht wird nicht allein durch Willenskraft bestimmt. Zahlreiche Faktoren können beeinflussen, wie hungrig wir sind, wie schnell wir satt werden und wie der Körper auf eine Gewichtsabnahme reagiert.

Dazu gehören unter anderem:

  • genetische Voraussetzungen
  • hormonelle und stoffwechselbedingte Faktoren
  • Schlafmangel und Stress
  • bestimmte Erkrankungen
  • regelmäßig eingenommene Medikamente
  • psychische Belastungen
  • Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände
  • frühere Diäten und wiederholte Gewichtszunahmen

Viele Menschen erleben, dass sie zunächst erfolgreich abnehmen, das Gewicht aber langfristig nicht halten können. Eine medizinische Behandlung kann helfen, die individuellen Ursachen zu erkennen und eine langfristig umsetzbare Strategie zu entwickeln.

Neutral dargestellter Injektionspen für eine medikamentöse Adipositastherapie

Was ist eine Abnehmspritze?

Als „Abnehmspritze“ werden umgangssprachlich verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente bezeichnet, die zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas eingesetzt werden können.

Einige dieser Medikamente wirken ähnlich wie körpereigene Hormone, die an der Steuerung von Hunger, Sättigung und Nahrungsaufnahme beteiligt sind. Dadurch können sie:

  • das Hungergefühl reduzieren
  • die Sättigung verstärken
  • Heißhunger und ständiges Denken an Essen verringern
  • die aufgenommene Nahrungsmenge reduzieren
  • eine längerfristige Gewichtsabnahme unterstützen

Je nach Wirkstoff wird das Medikament täglich oder wöchentlich unter die Haut gespritzt. Die Dosierung wird normalerweise schrittweise erhöht, um die Verträglichkeit zu verbessern.

Die Behandlung wirkt nicht bei allen Menschen gleich. Auch das Ausmaß der Gewichtsabnahme unterscheidet sich individuell. Ein bestimmter Gewichtsverlust kann daher nicht zugesagt werden.

Für wen kann eine Abnehmspritze infrage kommen?

Viele Medikamente zur Gewichtsregulation sind für Erwachsene vorgesehen, bei denen eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

BMI ≥ 30 kg/m²

ein Body-Mass-Index ab 30 kg/m²

oder
BMI ≥ 27 kg/m²

ab 27 kg/m² mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung

Zu diesen Begleiterkrankungen können beispielsweise gehören:

  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes
  • Schlafapnoe
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Fettlebererkrankung
  • gewichtsbedingte Gelenkbeschwerden

Der BMI ist dabei nur ein Orientierungspunkt. Für die individuelle Therapieentscheidung sollten auch die Körperzusammensetzung, Fettverteilung, Begleiterkrankungen, Laborwerte, bisherige Behandlungsversuche und regelmäßig eingenommene Medikamente berücksichtigt werden.

Eine Abnehmspritze ist nicht für eine kurzfristige oder rein kosmetisch motivierte Gewichtsabnahme gedacht.

Welche Abnehmtabletten gibt es?

Neben Abnehmspritzen gibt es verschreibungspflichtige Medikamente in Tablettenform. Umgangssprachlich werden diese häufig als „Abnehmpille“ bezeichnet.

Die Wirkmechanismen unterscheiden sich. Abhängig vom Wirkstoff können Abnehmtabletten beispielsweise:

  • Hunger und Appetit beeinflussen
  • das Sättigungsgefühl verstärken
  • bestimmte Belohnungsmechanismen beim Essen beeinflussen
  • die Aufnahme eines Teils der Nahrungsfette verringern

Mittlerweile können auch Wirkstoffe aus der Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten in oraler Form zur Gewichtsbehandlung zur Verfügung stehen. Ob ein bestimmtes Präparat in Deutschland verfügbar, zugelassen und für die individuelle Situation geeignet ist, muss aktuell und persönlich ärztlich geprüft werden.

Eine Tablette ist nicht automatisch schwächer, unkomplizierter oder besser verträglich als eine Spritze. Auch Medikamente in Tablettenform können Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben.

Abnehmspritze und Abnehmtablette als unterschiedliche Möglichkeiten der medikamentösen Gewichtsreduktion

Abnehmspritze oder Abnehmtablette – was ist besser?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Die passende Behandlung hängt von der gesundheitlichen und persönlichen Situation ab.

Bei der Entscheidung können unter anderem berücksichtigt werden:

  • Ausgangsgewicht und Therapieziel
  • Begleiterkrankungen
  • Laborwerte
  • regelmäßig eingenommene Medikamente
  • mögliche Gegenanzeigen
  • bisherige Erfahrungen mit Gewichtsreduktion
  • Verträglichkeit
  • persönliche Präferenzen
  • Einnahmemöglichkeit und Alltagstauglichkeit

Für manche Menschen kann eine Abnehmspritze sinnvoll sein, während für andere ein Medikament in Tablettenform besser geeignet ist. Es kann auch medizinische Gründe geben, zunächst ganz auf ein gewichtsreduzierendes Medikament zu verzichten.

Warum ist eine ärztliche Begleitung notwendig?

Abnehmspritzen und Abnehmtabletten sind verschreibungspflichtige Medikamente. Vor Behandlungsbeginn müssen die medizinische Eignung und mögliche Gegenanzeigen geprüft werden.

Die ärztliche Begleitung umfasst nicht nur die Ausstellung eines Rezepts. Sie kann beinhalten:

  • eine ausführliche Anamnese
  • Überprüfung von Vorerkrankungen und Medikamenten
  • körperliche Untersuchung
  • Blutdruckmessung
  • Laboruntersuchungen
  • Beurteilung möglicher Begleiterkrankungen
  • Kontrolle von Verträglichkeit und Nebenwirkungen
  • Anpassung der Dosierung
  • Verlaufskontrollen
  • Planung der langfristigen Gewichtsstabilisierung

Eine medikamentöse Behandlung sollte nicht ohne ärztliche Überwachung begonnen, verändert oder beendet werden.

Warum reicht die Abnehmspritze allein nicht aus?

Eine medikamentöse Therapie kann Hunger und Sättigung beeinflussen. Sie verändert jedoch nicht automatisch die bisherigen Ernährungsgewohnheiten, den Umgang mit Stress oder die tägliche Bewegung.

Eine Ernährungs- und Lebensstilumstellung ist deshalb notwendig, um möglichst langfristige Ergebnisse zu erzielen.

Während der Behandlung sollten unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

  • Welche Mahlzeiten sättigen gut und lange?
  • Wie kann ausreichend Eiweiß aufgenommen werden?
  • Wie lässt sich einem Verlust von Muskelmasse entgegenwirken?
  • Welche Lebensmittel werden trotz geringeren Appetits benötigt?
  • Wie kann mit Heißhunger oder emotionalem Essen umgegangen werden?
  • Welche Bewegung passt zur persönlichen Belastbarkeit?
  • Wie kann das erreichte Gewicht nach der Behandlung stabilisiert werden?

Das Ziel ist nicht eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme um jeden Preis. Die Behandlung soll medizinisch sinnvoll, alltagstauglich und langfristig umsetzbar sein.

Ernährungsberatung als Bestandteil der Adipositastherapie

Eine individuelle Ernährungsberatung bedeutet nicht, dass alle Patientinnen und Patienten denselben strengen Ernährungsplan erhalten.

Berücksichtigt werden unter anderem:

  • bisherige Essgewohnheiten
  • individuelle Vorlieben und Unverträglichkeiten
  • berufliche und familiäre Anforderungen
  • Vorerkrankungen und Laborwerte
  • ausreichende Eiweiß- und Nährstoffzufuhr
  • mögliche Nebenwirkungen der Medikamente
  • Restaurantbesuche, Reisen und besondere Alltagssituationen
  • Strategien zur langfristigen Gewichtsstabilisierung

Die Ernährung soll nicht nur zu einer kurzfristigen Gewichtsabnahme führen. Sie muss zum Leben der jeweiligen Person passen und dauerhaft umsetzbar sein.

Welche Untersuchungen sind vor der Behandlung sinnvoll?

Vor einer medikamentösen Gewichtsreduktion erfolgt zunächst ein ausführliches ärztliches Gespräch. Dabei werden der bisherige Gewichtsverlauf, frühere Abnehmversuche, Vorerkrankungen, Beschwerden und regelmäßig eingenommene Medikamente erfasst.

Abhängig von der persönlichen Situation können außerdem sinnvoll sein:

  • körperliche Untersuchung
  • Messung von Gewicht, Größe und Taillenumfang
  • Blutdruckmessung
  • Laboruntersuchungen
  • Untersuchung auf gewichtsbedingte Begleiterkrankungen
  • Analyse der Körperzusammensetzung

Die genaue Diagnostik wird individuell festgelegt.

Bioimpedanzanalyse im Liegen mit Elektroden zur Beurteilung der Körperzusammensetzung

BIA-Messung: mehr als nur das Körpergewicht betrachten

Das Körpergewicht allein zeigt nicht, wie sich Fettmasse, fettfreie Masse und Körperwasser zusammensetzen.

In der privatärztlichen Adipositaspraxis Josefin Kirsch kann eine Bioimpedanzanalyse im Liegen mit Elektroden durchgeführt werden. Die Messung kann dabei helfen, Veränderungen der Körperzusammensetzung im Verlauf der Gewichtsabnahme zu beobachten.

Die Ergebnisse werden immer gemeinsam mit den übrigen medizinischen Befunden beurteilt.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen hängen vom jeweiligen Medikament und Wirkstoff ab.

Bei bestimmten Abnehmspritzen treten vor allem zu Beginn der Behandlung Beschwerden des Magen-Darm-Trakts auf. Dazu können gehören:

  • Übelkeit
  • Völlegefühl
  • Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • verminderter Appetit

Auch Abnehmtabletten können abhängig vom Wirkstoff unterschiedliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen verursachen.

Eine schrittweise Dosissteigerung und eine angepasste Ernährung können bei bestimmten Beschwerden hilfreich sein. Bei starken, anhaltenden oder ungewöhnlichen Beschwerden sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden.

Welche individuellen Risiken bestehen, kann nur nach Kenntnis der persönlichen Krankengeschichte beurteilt werden.

So kann eine ärztlich begleitete Behandlung ablaufen

  1. 1

    Ausführliches Erstgespräch

    Im Erstgespräch werden Ihre gesundheitliche Situation, Ihr Gewichtsverlauf, bisherige Abnehmversuche, regelmäßig eingenommene Medikamente und Ihre persönlichen Ziele besprochen.

  2. 2

    Individuelle Diagnostik

    Je nach Bedarf erfolgen eine körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, Laboruntersuchungen und eine Analyse der Körperzusammensetzung.

  3. 3

    Ärztliche Therapieentscheidung

    Gemeinsam wird entschieden, ob eine medikamentöse Unterstützung sinnvoll ist und ob eine Abnehmspritze, eine Tablette oder eine andere Behandlung infrage kommt.

  4. 4

    Ernährungs- und Lebensstilkonzept

    Sie erhalten individuelle Empfehlungen, die zu Ihrem Alltag, Ihren Vorlieben und Ihrer gesundheitlichen Situation passen.

  5. 5

    Verlaufskontrollen

    Gewicht, Körperzusammensetzung, Verträglichkeit, Begleiterkrankungen und persönliche Therapieziele werden regelmäßig überprüft. Bei Bedarf wird die Behandlung angepasst.

  6. 6

    Langfristige Stabilisierung

    Bereits während der Gewichtsabnahme wird geplant, wie das erreichte Gewicht möglichst langfristig stabilisiert werden kann.

Häufige Fragen zur Abnehmspritze und Abnehmtablette

Kann ich mir eine Abnehmspritze einfach verschreiben lassen?

Nein. Vor der Verordnung muss ärztlich geprüft werden, ob eine medizinische Indikation besteht und ob gesundheitliche Gründe gegen die Behandlung sprechen. Eine bestimmte Verordnung kann vor der Untersuchung nicht zugesagt werden.

Ab welchem BMI kann eine medikamentöse Behandlung infrage kommen?

Viele Medikamente zur Gewichtsregulation sind für Erwachsene mit einem BMI ab 30 kg/m² zugelassen. Bei einem BMI ab 27 kg/m² kann eine Behandlung infrage kommen, wenn zusätzlich mindestens eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung besteht. Die genauen Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Medikament.

Welche Abnehmspritze ist die beste?

Es gibt kein Medikament, das für alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen geeignet ist. Wirksamkeit, Verträglichkeit, Begleiterkrankungen, Gegenanzeigen und persönliche Voraussetzungen müssen individuell berücksichtigt werden.

Kann ich statt einer Spritze eine Tablette nehmen?

Möglicherweise. Es gibt verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente in Tablettenform. Ob eine Tablette geeignet ist, hängt vom jeweiligen Wirkstoff, möglichen Begleiterkrankungen und der persönlichen gesundheitlichen Situation ab.

Wie schnell nehme ich mit einer Abnehmspritze ab?

Die Gewichtsabnahme ist individuell verschieden. Sie hängt unter anderem vom verwendeten Medikament, der Dosierung, der Verträglichkeit, der Ernährung, der Bewegung und den persönlichen Voraussetzungen ab. Ein bestimmter Gewichtsverlust kann nicht garantiert werden.

Muss ich meine Ernährung während der Behandlung verändern?

Ja. Eine angepasste Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Das Medikament kann Hunger und Sättigung beeinflussen, verändert aber nicht automatisch alle Ernährungs- und Alltagsgewohnheiten.

Kann während der Gewichtsabnahme Muskelmasse verloren gehen?

Bei einer stärkeren Gewichtsabnahme kann neben Fettmasse auch fettfreie Masse verloren gehen. Eine ausreichende Eiweißzufuhr, passende Bewegung und die Verlaufskontrolle der Körperzusammensetzung können deshalb wichtige Bestandteile der Behandlung sein.

Wie lange muss eine Abnehmspritze angewendet werden?

Die notwendige Behandlungsdauer ist individuell. Adipositas ist häufig eine chronische Erkrankung. Eine medikamentöse Behandlung sollte deshalb nicht als kurzfristige Kur betrachtet werden. Nutzen, Verträglichkeit und Therapieziele müssen regelmäßig neu bewertet werden.

Was passiert nach dem Absetzen?

Nach dem Absetzen kann das Hungergefühl wieder zunehmen. Eine erneute Gewichtszunahme ist möglich. Deshalb sollten die Beendigung der medikamentösen Behandlung und die anschließende Gewichtsstabilisierung ärztlich geplant werden.

Kann ich Medikamente zur Gewichtsreduktion online kaufen?

Verschreibungspflichtige Medikamente sollten ausschließlich nach einer ärztlichen Verordnung über eine seriöse Apotheke bezogen werden. Von Angeboten ohne Untersuchung, ohne gültiges Rezept oder aus nicht überprüfbaren Quellen ist abzuraten.

Kosten & Kostenübernahme

Werden gesetzlich Versicherte behandelt?

Ja. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung als Selbstzahlende in Anspruch nehmen.

Die Praxis ist eine privatärztliche Praxis. Eine Abrechnung der ärztlichen Behandlung über die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht möglich.

Wer trägt die Kosten der Behandlung?

Behandelt werden:

  • privat versicherte Patientinnen und Patienten
  • beihilfeberechtigte Patientinnen und Patienten
  • gesetzlich Versicherte als Selbstzahlende

Privatversicherte erhalten eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte. Ob und in welcher Höhe die private Krankenversicherung oder Beihilfe die Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Tarif und der Prüfung der medizinischen Notwendigkeit ab. Eine Erstattung kann nicht zugesagt werden.

Gesetzlich Versicherte tragen die Kosten der privatärztlichen Untersuchungen, Beratungen und Verlaufskontrollen selbst.

Werden die Medikamentenkosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Arzneimittel, die zur Gewichtsreduktion, Appetitzügelung oder Regulierung des Körpergewichts verordnet werden, sind grundsätzlich von der Versorgung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen.

Wenn das Medikament zur Gewichtsreduktion verordnet wird, müssen die Kosten daher in der Regel selbst getragen werden.

Wird ein Medikament aufgrund einer anderen zugelassenen Erkrankung verordnet, können andere Regelungen gelten. Dies muss im jeweiligen Einzelfall geprüft werden.

Ärztliche Beratung zu Abnehmspritze und Abnehmtablette in der Adipositaspraxis

Wo kann ich mich zu einer Abnehmspritze oder Abnehmtablette beraten lassen?

Eine medikamentöse Gewichtsreduktion sollte immer mit einer individuellen ärztlichen Untersuchung beginnen.

In der privatärztlichen Adipositaspraxis Josefin Kirsch in Königstein im Taunus bei Frankfurt erhalten Privatversicherte und Selbstzahlende eine individuelle Beratung zu konservativen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bei Übergewicht und Adipositas.

Die Behandlung kann umfassen:

  • ausführliche ärztliche Anamnese
  • individuelle medizinische Diagnostik
  • Prüfung einer möglichen Behandlung mit Abnehmspritze oder Tablette
  • Ernährungsberatung
  • Bioimpedanzanalyse im Liegen
  • regelmäßige Verlaufskontrollen
  • langfristige Strategien zur Gewichtsstabilisierung

Gemeinsam wird geprüft, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist und zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Eine bestimmte Verordnung kann vor der ärztlichen Untersuchung nicht zugesagt werden.

Privatärztliche Behandlung für Privatversicherte und Selbstzahlende. Keine Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung.

Medizinisch geprüft von Josefin Kirsch

Über die medizinische Autorin

Porträt von Josefin Kirsch, Ärztin und Adiposiologin

Josefin Kirsch

Ärztin und Adiposiologin
Inhaberin einer privatärztlichen Adipositaspraxis in Königstein im Taunus bei Frankfurt

Josefin Kirsch berät Privatversicherte und Selbstzahlende zu konservativen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bei Übergewicht und Adipositas. Ihr Behandlungskonzept verbindet ärztliche Diagnostik, Ernährungsberatung, Analyse der Körperzusammensetzung und regelmäßige Verlaufskontrollen.

Zur Praxis von Josefin Kirsch →

Zuletzt medizinisch geprüft: August 2026

Wichtiger medizinischer Hinweis

Diese Internetseite dient der allgemeinen medizinischen Information. Sie ersetzt keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.

Die beschriebenen Medikamente sind verschreibungspflichtig und nicht für jede Person geeignet. Über die Auswahl, Anwendung und Dosierung eines Medikaments kann nur nach einer individuellen ärztlichen Untersuchung entschieden werden.

Eine bestimmte Verordnung, Gewichtsabnahme oder Kostenübernahme kann nicht zugesagt werden.

Quellen

  • Bundesministerium der Justiz. (2026). Sozialgesetzbuch V, § 34: Ausgeschlossene Arznei-, Heil- und Hilfsmittel. gesetze-im-internet.de
  • European Medicines Agency. (2026, 22. Mai). First oral GLP-1 treatment for weight management. ema.europa.eu
  • European Medicines Agency. (o. D.). Mounjaro. ema.europa.eu
  • European Medicines Agency. (o. D.). Mysimba. ema.europa.eu
  • European Medicines Agency. (o. D.). Wegovy. ema.europa.eu
  • European Medicines Agency. (o. D.). Xenical. ema.europa.eu